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Als Waldsterben bezeichnet man das großflächige Absterben von Nadel- und Laubbäumen. Als Ursache gilt neben dem sauren Regen auch die durch Kraftfahrzeuge, Haushalte und Industrie erzeugten Schadstoffe wie Stickoxide, Schwermetalle und Ozon. Andere, nicht emmissionsbedingte Schadfaktoren, z. B. extreme Witterungs- und Klimaereignisse, waldbauliche Fehler, Pilze, Bakterien und Schadinsekten, können Sekundärschäden verursachen oder die Wirkung der Schadstoffe verstärken. Schon seit dem 19. Jahrhundert sind Waldschäden durch Abgase von Industrieanlagen, allerdings ausschließlich in deren Nachbarbereich, bekannt. Seit etwa 20-25 Jahren treten jedoch auch in ferneren Gebieten (bedingt durch die Erhöhung der Schornsteine) neuartige unterschiedliche Schadbilder auf. Dabei handelt es sich um Schäden vor allem an älteren Beständen von Tannen, Kiefern und Fichten. Die Laubbäume(Eichen, Buchen) zeigen die Auswirkungen mit einer zeitlichen Verzögerung bei derzeit annähernd gleich hoher Schädigung. Charakteristische Symptome aller betroffenen Baumarten:
Nach offiziellen Angaben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten waren 1992 in Deutschland über 66% der Waldfläche geschädigt, vor allem in Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern.
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